Nachgärung

Nach der stürmischen Gärung, welche zwischen 8 und 21 Tagen dauern kann, findet im Gärbehälter die Nachgärung statt. Während dieser ist der Zucker weitestgehend abgebaut, oder die Gärkraft der Hefe ist am Ende. Es wird weiterhin Kohlensäure erzeugt, welche sowohl beim Abbau von Säure entsteht, als auch bei der Umwandlung von Zucker in Alkohol. Während dieses Prozesses entstehen noch wertvolle Geschmacksstoffe im Jungwein. Auch kühlt, aufgrund der langsameren Gärung, der Wein ab und es kommt zur Weinsteinausscheidung.

In Flaschen kommt es in der Regel nicht zur Nachgärung, diese ist dort unerwünscht. Eine Nachgärung in der Flasche lässt auf mangelnde Sterilisation der Flasche oder des Korkens, bzw. auf leichte Verunreinigungen im Wein rückschließen.

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