Cognac – ein Weinbrand
22. Mai 2010 von Christian Eckelmann | 1 Kommentar
Der Cognac ist nach der gleichnamigen französischen Stadt im Département Charente benannt. Diese liegt nahe der französischen Atlantikküste nördlich von Bordeaux. Geht man nach dem französischen Weingesetz dürfen nur Weine aus ganz bestimmten Ursprungsgebieten zur Herstellung von Cognac verwendet werden. Während der Lagerung von 2-5 Jahren in Eichenfässern erhält dann der Cognac seine typisch braune Farbe.Durch die regionale Bindung des Namens darf demnach auch deutscher Weinbrand nicht als Cognac bezeichnet werden. Bekannte Hersteller sind beispielsweise Hennessy, Martell, Rémy Martin, Camus und Courvoisier.
1. Cremisan Georg Dittrich
Kommentar vom 19. Juni 2010 um 11:28
Brandy und Cognac
Weil sich durch die Zeit der Begriff des “Cognac” allüberall eingebürgert hat, kam es dazu, dass, zumindest im deutschsprachigem Raum, zu Unrecht, der Brandy in eine nachrangige Position geschoben wurde. Dabei ist Brandy nichts anderes als Cognac; mit dem Unterschied, dass er nicht so heißen darf. In vielen Ländern wird hervorragender Brandy erzeugt; hinweisen möchte ich in diesem Kontext auf den Brandy des Klosterweingutes Cremisan in Bethlehem, der von bis zu 20 Jahren Eichenfassreifung geprägt ist, weich, aromatisch, angenehm, und mit einer leichten Schärfe “im Abgang”.