Alte Rebsorten neu im Programm

Im Klosterweingut der Salesianer in Bethlehem, Cremisan, erleben alte traditionelle lokale Rebsorten eine Renaissance.

Bisher wurden einige dieser alten, lokalen Rebsorten schon in der Produktion der Cremisan – Weine mitgenutzt. Diese regionalen Trauben von vor Ort, „baladije“ genannt, sollen nun ergänzt werden, durch weitere alte Rebsorten, wie „Daboukey“ (auch als „Dura“ bekannt), „Hamdany“ und „Jandaley“.

Ob diese Reben schon zur Zeit Salomons zwischen Bethlehem und den Teichen bei Hebron angebaut wurden, lässt sich nicht mehr klären – aber ihr Alter und die Tradition ihres Anbaus vor Ort ist unbestritten. Auch die Namen dieser Rebsorten, die vor allem zu Beginn der neuen Epoche des Weinbaues in Palästina Bedeutung hatten, spiegeln deren arabischen Hintergrund wieder. Die „Daboukey“-Rebe besticht nicht nur als Traube durch ihren fruchtigen Geschmack, sondern auch als gekelterter Wein durch die fruchtige Blume. Die „Jandaley“-Rebe ist die süßere und nimmt diesen kleinen süßen Unterschied auch mit in den Wein. „Hamdany“ selbst schafft eine kräftige Beere. Ab ca. Ende Juni werden diese neuen Weine auch in Deutschland zur Verfügung stehen, einmal als Kombination aus Hamdany & Jandaley und einmal als Daboukey pur. In Konsequenz wird deswegen auf den Anbau verschiedener anderer Rebsorten z.B. Chardonney oder Riesling verzichtet.

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