Das richtige Weinglas
29. August 2010 von Peter Schwab | kein Kommentar
Neben der Temperatur, die ein Wein beim Trinken hat, ist auch das Glas, aus dem der Wein getrunken wird, entscheidend für den optimalen Genuss.
Weingläser gibt es schon seit langer Zeit. Im Laufe der Jahre haben sich Form und Aussehen immer wieder verändert. Heutzutage wird Wein aus farblosen Kelchgläsern mit Stiel getrunken. Durch den Stiel wird sicher gestellt, dass der Kelch des Glases nicht mit der Hand berührt wird, was die Temperatur des Weines beeinflussen würde. Der Kelch selbst wiederum ist ungefärbt, damit die Farbe des Weines genau beurteilt werden kann.
Für Weißweine, die generell eher kühler getrunken werden, verwendet man kleinere Gläser mit der Absicht, nur wenig Wein einzuschenken. Dadurch wird das Glas schneller geleert und dem Wein bleibt keine Zeit sich darin zu erwärmen. Rotweine hingegen trinkt man aus größeren Gläsern, da sie wärmer als Weißweine genossen werden. Außerdem kann sich in einem größeren Kelch das Aroma besser entfalten.
Auch die Form des Kelches hat einen großen Einfluss auf Geruch und Geschmack des Weines. So sollte je nach Wein genau die Kelchform gewählt werden, die den Wein gerade die Zungenregionen erreichen lässt, welche für ein gewünschtes Geschmacksempfinden geeignet sind: Ein schmaler, sich oben verengender Kelch beispielsweise bewirkt, dass ein Wein eher im vorderen Bereich des Mundes und der Zunge wahrgenommen wird. Ein großer, bauchiger Kelch hingegen lässt einen Wein sich besser in der Mundhöhle entfalten.














