Crème brûlée
Der Name Crème brûlée stammt aus dem Französischen und kann mit “gebrannte Crème” übersetzt werden. Besonders in der französischen, portugiesischen und spanischen Küche ist diese süße Nachspeise aus Sahne, Milch, Eigelb und Zucker sehr beliebt. Die ursprüngliche Crème brûlée wird mit Orangen- oder Zitronenschalen aromatisiert. Allerdings können dafür auch Vanille-, Zimt-, Ingwer- oder Mandelaromen verwendet werden – je nach Belieben und Geschack.
Die Besonderheit der Süßspeise ist, unabhängig von ihrem Aroma, die Karamell-Kruste. Diese entsteht dadurch, dass der Zucker, der auf die Nachspeise gestreut wird, karamellisiert wird. So wird dieser eigentlich kalte Nachtisch durch die heiße Karamell-Kruste zu etwas ganz Besonderem.
Das von uns empfohlene Rezept ist auf vier Personen ausgerichtet.
Die Zutaten
- 4 Eigelb
- 1/4 Liter Milch
- 1/4 Liter Sahne
- 1 Vanilleschote
- 3 Esslöffel weißer Zucker
- 4 Esslöffel brauner Rohrzucker
Die Zubereitung
Schneiden Sie zunächst die Vanilleschote längs auf und kratzen Sie das Mark heraus. Geben Sie das Mark zusammen mit einem Esslöffel des weißen Zuckers in einen Mörser und zerstoßen beides. Fügen Sie anschließend zu dem so entstandenen Vanillezucker die Milch, die Sahne sowie den restlichen weißen Zucker hinzu. Verrühren Sie alles so lange, bis sich der ganze Zucker aufgelöst hat. Geben Sie anschließend die 4 Eigelbe hinzu und mixen alles mit einem Stabmixer kurz und kräftig durch.
Lassen Sie die entstandene Masse für einige Stunden oder über Nacht ziehen.
Nach der Ruhezeit wird die Masse nochmal gut verrührt, so dass sich das Vanillearoma in der Crème verteilen kann. Achten Sie jedoch darauf, dass die Masse nicht zu schäumen beginnt.
Als Förmchen für die Crème brûlée verwenden Sie am besten flache, feuerfeste Förmchen mit einem Durchmesser von etwa 10 cm und einer maximalen Höhe von 3,5 cm. Nur so erreichen Sie, dass die Crème gleichmäßig stockt, ansonsten wird sie außen zu fest, während sie in der Mitte noch zu flüssig ist oder sie flockt sogar aus.
Füllen Sie die Masse nun in die Förmchen und stellen diese in eine backofengeeignete, höhere Pfanne. Heizen Sie den Backofen auf 150 °C vor. Gießen Sie kochendes Wasser in die Pfanne, so dass die Förmchen etwa bis zur Hälfte im Wasser stehen. Stellen Sie die Crème etwa 45 Minuten in den Backofen. Sollte die Crème Blasen werfen, drehen Sie die Hitze des Backofens etwas herunter. Die Nachspeise ist fertig, wenn sie außen fest und in der Mitte gerade nicht mehr flüssig ist.
Vor dem Karamellisieren muss die Crème gut abgekühlt sein. Stellen Sie sie dafür am besten nach dem ersten Abkühlen noch für einige Zeit in den Kühlschrank.
Kurz vor dem Servieren bestreuen Sie die Oberfläche in den Förmchen gleichmäßig mit dem braunen Rohrzucker. Karamellisieren Sie den Zucker nun am besten mit einem Bunsenbrenner, damit sich der Zucker in eine schöne braune, knackige Schicht verwandelt.
Der Wein
Als Wein zu dieser Nachspeise passt ein eher süßer Wein. Dies wäre beispielsweise eine Flasche aus dem bekannten französischen Weinanbaugebiet Sauternes oder aber ein Madeira. Madeira stammt, wie der Name bereits schließen lässt, von der zu Portugal gehörenden, gleichnamigen Insel. Es ist ein ebenfalls eher süßer, aber gespriteter Wein. Ebenfalls passend ist ein Tokajer, ein aus Weißweintrauben hergestellter Wein. Das Tojaker Anbaugebiet liegt größtenteils in Ungarn.














