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	<title>wein.com &#187; Hefe</title>
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		<title>Chemie des Weines &#8211; Alkohol</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 10:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermeswein.de - Weinhof Edgar Hermes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alkohol ist, chemisch gesehen, einer der wichtigsten Bestandteile des Weins. Es ist vor allem das Ethanol, eine bei Raumtemperatur farblose Flüssigkeit, welche dem Wein seinen typischen Geschmack sowie seinen würzigen Geruch verleiht. Der Alkoholgehalt muss im Prozess der Weinerstellung jedoch genau ausbalanciert sein: Ist dieser zu stark, wird der Wein leicht brandig. Ist er zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alkohol ist, chemisch gesehen, einer der wichtigsten Bestandteile des Weins. Es ist vor allem das Ethanol, eine bei Raumtemperatur farblose Flüssigkeit, welche dem Wein seinen <strong>typischen Geschmack</strong> sowie seinen <strong>würzigen Geruch</strong> verleiht. Der Alkoholgehalt muss im Prozess der Weinerstellung jedoch genau ausbalanciert sein: Ist dieser zu stark, wird der Wein leicht brandig. Ist er zu schwach, schmeckt der Wein fad.</p>
<p>Auf Weinetiketten wird der Alkoholgehalt mit den in der Weinsprache üblichen <strong>Volumenprozent (Vol.-%)</strong>, alternativ auch in Gramm pro Liter (g/l), angegeben. Hierbei entspricht 7,95 g Alkohol einem Volumen-Prozent (1° oder 1 %-vol.). Zur Umrechnung von Vol.-% nach Gramm pro Liter multipliziert man demnach die Vol.-% mit dem Faktor 7,95 um den Alkohol in Gramm pro Liter zu erhalten.</p>
<p>Für viele häufig überraschend ist die Tatsache, dass laut einem EU Gesetz Wein ein <strong>Mindestmaß von 8,5 Vol.-% Alkohol</strong> enthalten muss, um als Wein bezeichnet werden zu dürfen. Eine natürliche <strong>Alkohol-Obergrenze</strong> hat Wein bei 16,5 &#8211; 17,5 Volumenprozent: Ab jener Grenze sterben nämlich die meisten bei der Gärung eingesetzten Hefebakterien durch den selbst produzierten Alkohol ab, und die Gärung kommt zu einem natürlichen Ende.</p>
<p>Der nach der Gärung im Wein noch enthaltene und nicht zu Alkohol vergorene Zucker bleibt dem Wein als <strong>Restsüße</strong> erthalten und bestimmt die <strong>Geschmacksrichtung</strong> (Trocken, Halbtrocken, Lieblich) des Weines.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">Auszug aus dem <a title="Kleiner Weinausweis - Weinhof Edgar Hermes - Hermeswein.de" href="http://www.hermeswein.de/cms.php?id_cms=11" target="_blank">kleinen Weinausweis</a> vom <a title="Weinhof Edgar Hermes - Hermeswein.de" href="http://www.hermeswein.de" target="_blank">Weinhof Edgar Hermes &#8211; Hermeswein.de</a>.</span></p>
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		<title>Stürmische Gärung</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 11:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als stürmische Gärung wird die Zeit bezeichnet, in der die Hefen am aktivsten sind und die Gärung sich in vollem Gange befindet. Der Most kann sich dabei erhitzen und richtig schäumen. Bei der Umwandlung von Zucker zu Alkohol durch die Hefe entsteht Kohlenstoffdioxid. Dieses geruchslose Gas ist schwerer als normale Luft und setzt sich deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wein.com/wp-content/wp-uploads/2010/08/weinkeller.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-648" title="weinkeller" src="http://www.wein.com/wp-content/wp-uploads/2010/08/weinkeller.jpg" alt="" width="350" height="314" /></a>Als stürmische Gärung wird die Zeit bezeichnet, in der die Hefen am aktivsten sind und die Gärung sich in vollem Gange befindet. Der Most kann sich dabei erhitzen und richtig schäumen. Bei der Umwandlung von Zucker zu Alkohol durch die <a title="Hefe und Gärung" rel="nofollow" href="https://www.wein.com/2010/03/hefe-und-garung/">Hefe</a> entsteht Kohlenstoffdioxid. Dieses geruchslose Gas ist schwerer als normale Luft und setzt sich deshalb in Bodennähe ab. In schlecht belüfteten Kellern kann dies während der stürmischen Gärung dazu führen, dass man durch die hohe Konzentration an Kohlenstoffdioxid erstickt. Ein alter Trick, um dies rechtzeitig zu erkennen war daher den Gärkeller mit einer brennenden Kerze zu betreten. Erlischt diese, so ist auch für deren Träger zu wenig Sauerstoff im Raum.</p>
<p>Die Dauer dieser stürmischen oder auch Hauptgärung dauert in der Regel eine Woche. Die darauffolgende <a title="Nachgärung" rel="nofollow" href="https://www.wein.com/2010/04/nachgarung/">Nachgärung</a> dauert noch weitere Wochen. Durch die Umwandlung des Zuckers in Alkohol, welches für den Hefepilz selbst ein Gift ist, stirbt dieser bei der Erreichung des kritischen Alkoholgehaltes ab und sinkt auf den Fassboden ab.</p>
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		<title>Nachgärung</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 14:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der stürmischen Gärung, welche zwischen 8 und 21 Tagen dauern kann, findet im Gärbehälter die Nachgärung statt. Während dieser ist der Zucker weitestgehend abgebaut, oder die Gärkraft der Hefe ist am Ende. Es wird weiterhin Kohlensäure erzeugt, welche sowohl beim Abbau von Säure entsteht, als auch bei der Umwandlung von Zucker in Alkohol. Während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der stürmischen Gärung, welche zwischen 8 und 21 Tagen dauern kann, findet im Gärbehälter die Nachgärung statt. Während dieser ist der Zucker weitestgehend abgebaut, oder die Gärkraft der Hefe ist am Ende. Es wird weiterhin Kohlensäure erzeugt, welche sowohl beim Abbau von Säure entsteht, als auch bei der Umwandlung von Zucker in Alkohol. Während dieses Prozesses entstehen noch wertvolle Geschmacksstoffe im Jungwein. Auch kühlt, aufgrund der langsameren Gärung, der Wein ab und es kommt zur Weinsteinausscheidung.</p>
<p>In Flaschen kommt es in der Regel nicht zur Nachgärung, diese ist dort unerwünscht. Eine Nachgärung in der Flasche lässt auf mangelnde Sterilisation der Flasche oder des Korkens, bzw. auf leichte Verunreinigungen im Wein rückschließen.</p>
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		<title>Hefe und Gärung</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 14:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Weinherstellung besteht aus vielen Einzelschritten, die umfangreiches Wissen und viel Erfahrung voraussetzen. Ein wesentlicher Betandteil davon ist die Gärung durch Hefe. Bei der Hefe handelt es sich um einen Mikroorganismus, der den Pilzen angehört und im Most für die Gärung und damit die Erzeugung des Alkohols sorgt. Im Besonderen handelt es sich um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weinherstellung besteht aus vielen Einzelschritten, die umfangreiches Wissen und viel Erfahrung voraussetzen. Ein wesentlicher Betandteil davon ist die Gärung durch Hefe.</p>
<p>Bei der Hefe handelt es sich um einen Mikroorganismus, der den Pilzen angehört und im Most für die Gärung und damit die Erzeugung des Alkohols sorgt. Im Besonderen handelt es sich um die Weinhefe (Saccharomyces cerevisiae var ellipsoideus), im Gegensatz zu beispielsweise Bier-, Sherry- oder anderen Hefestämmen. Die Weinhefe erzeugt während der Gärung die so wertvollen Geruchs- und Geschmacksstoffe, auch Bukettstoffe genannt. Andere natürlich vorkommende Pilze und Bakterien wie Kahmhefen, Schleimhefen, Schimmelpilze oder Bakterien erzeugen unreine Geschmacksstoffe und flüchtige Säuren. Diese versucht man so gut wie möglich zu vermeiden, daher ist eine wichtige Aufgabe des Kellermeisters die natürlichen Hefen und Bakterien so gut als möglich zu bekämpfen.</p>
<p>Die Gärung ist der Prozess, in dem organische Verbindungen unter dem Einfluss von Enzymen zersetzt werden. Durch die Einwirkung der Hefe und ihrer Enzyme wird der Zucker im Traubenmost in Kohlenstoffdioxid, z.T. auch gelöst als Kohlensäure, und Ethylalkohol gespalten. Nebenprodukte dieses Prozesses sind Glyzerin, Bernsteinsäure, flüchtige Säuren und Acetaldehyd, die in kleinen Mengen entstehen können. Um eine unkontrollierte Gärung, welche den Most stark erwärmen würde, zu vermeiden wird der Verlauf der Gärung durch Kälte und/oder Kohlensäuredruck kontrolliert. So können sich die Hefen nicht beliebig vermehren. Auf diese Weise erzeugte Weine haben ein feineres und delikateres Bukett, schmecken lebendiger und sind außerdem länger lagerbar. Ein Öchslegrad wird bei der Gärung zu ca. 0,13 g/l Alkohol.</p>
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